Die schönsten Alpenpässe TirolAlbulapass

http://alpenrouten.de/verkehrsinfos.html             Wintersperren und Verkehrslage Alpenpässe

Albulapass
Höhe: 2.312, Land: CH, Maut: Nein
Wintersperre: Ja, Von Juni bis Oktober geöffnet. Schwierigkeit: Mittel, Verbindung: Bergün- La Punt
Der Albulapass ist eine wunderschönes, landschaftliches Erlebnis bei dem man ins Engadin kommt! Besonders Interessant ist die Straße durch ihren zum größten Teil parallel zur Albulabhahn verlaufenden Trasse. Hohe Brücken, Viadukte und Kehrentunnels sind hier zu sehen. Die Straße wurde von 1896 bis 1903 errichtet! Ein sehr schöner Paß, den man gut mit dem Stilfser Joch verbinden kann!

Achenpass
Höhe: 941m, Land: D, Maut: nein
Wintersperre: nein, Verbindung: Achental- Kreuth
Der höchste Punkt der Achenpass-Straße liegt noch deutlich vor der deutsch-österreichischen Grenze und ist ein Teil der Deutschen Alpenstraße. Auf der Südseite hat man die Möglichkeit zurück nach Deutschland zum Sylvenstein-Speicher oder weiter in Richtung Achensee zu fahren.

Aprica – Pass
Höhe: 1.200 m, Land: I, Maut: Nein
Wintersperre: Nein, Verbindung: Stazzona - Edola
Der Aprica-Pass verbindet das untere Veltlin (Tal der Adda) mit dem Val Camonica (Tal zwischen Tonalepass und Iseosee). Er liegt in einer für Passfahrer sehr ergiebigen Gegend. Berninapass, Mortirolo, Gaviapass und Passo del Vivione sind die bekanntesten, aber vom östlichen Ausgangspunkt Edolo geht auch der kleine Passo di Fletta aus. Aprica war in den 1970-er Jahren bereits Austragungsort von Weltcup-Skirennen. Noch heute lebt die Gemeinde auf der Hochebene hauptsächlich vom Wintertourismus. Aber auch im Sommer flüchten viele ruhesuchende und wanderbegeisterte Italiener aus tieferen Lagen in diese schöne Bergwelt. Beim Giro d'Italia 2006 war Aprica zum wiederholten Male Etappenziel, dieses Jahr rollte das Feld jedoch aus Richtung Edolo - über die Ostrampe - heran.

Arlbergpass
Höhe: 1.793, Land: A, Maut: Nein
Wintersperre: Nein, Schwierigkeit: Leicht, Verbindung: St. Anton - Stuben
Der Arlbergpass verbindet Tirol mit Vorarlberg. Vor dem Tunnelbau war der Pass die wichtigste Verbindung zwischen diesen beiden Bundesländern, dementsprechend wurde er auch ausgebaut. Heute überqueren viele den Pass vor allem um die Straßenmaut im Tunnel zu sparen. Es herrscht allerdings fast auf der ganzen Strecke eine 60 km/h Beschränkung, manchmal auch 80 km/h! Nur auf der Westrampe kurz hinter Stuben gibt es ein paar Kehren die Freude bereiten. Aber auch hier (Westrampe) ist alles auf 60 und 80 Kmh begrenzt. Von Stuben hat man einen tollen Blick auf die (schon älteren) Lawinenschutzbauten an der Südrampe zum Flexenpass. Zwischen Der Abzweig zum Flexenpass ist zwischen Stuben und St. Christoph a. A.

Berninapass
Höhe: 2.328 m, Land: CH, Maut: Nein
Wintersperre: Nein, Schwierigkeit: Mittel, Verbindung: La Motta – Pontresina
Der Berninapass verbindet das Veltlin und das Val di Livigno mit dem Engadin. Auf der nördlichen (engadiner) Seite ist der Pass sehr flach und uninteressant bis zur Passhöhe. Nur auf der Südseite ist die Strecke kurvenreich und interessant. Allerdings hat man wunderbare Aussichten auf Vergletscherungen und Eisströme.

Brennerpass
Höhe: 1.374 m, Land: A-I, Maut: Ja
Wintersperre: Nein, Verbindung: Innsbruck – Sterzing
Der Brennerpass verbindet Nord- und Südtirol, von Innsbruck im Inntal hinüber nach Sterzing (ital. Vipiteno) im Eisacktal (ital. Valle Isarco). Direkt nach Innsbruck überspannt die Europabrücke in fast 200m das Wipptal. Schöner zu fahren ist jedoch die landschaftlich reizvollere Brennerstrasse. Aber Vorsicht. Viele Motorradfahrer nutzen diesen Weg und nicht alle halten sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen. Daher wird an dieser Strecke sehr oft durch die Gendarmerie die Geschwindigkeit geprüft. Also gemütlich fahren und die Landschaft genießen

Croce Domini Pass
Höhe: 1.892 m, Land: I, Maut: Nein
Wintersperre: Nein, Verbindung: Breno – Bagolino
Die Straße zur Anhöhe ist über weite Strecken nicht breiter als ein asphaltierter Güterweg. Zu Beginn geht es durch Waldgebiet, später oberhalb der Waldgrenze bis zum Schutzhaus am Pass. Gegenverkehr führt hier an den meisten Stellen unweigerlich zum Verkehrsstillstand. Es gibt Stellen, an denen auch zwei Motorrräder nur schwer aneinander vorbeikommen. Wenn man sich darauf einstellt und mit dem nötigen Weitblick unterwegs ist, dann kann die die meist gut ausbenaute und sehr kurvenreiche Straße nützen, um auf dem Motorrad den Berg hinau zu wedeln. Und das macht jede Menge Spaß! Direkt vom Pass geht die Schotterstraße zum Giogo della Bala ab. Das sollte man nicht versäumen!


Eggental – Lavaze Pass
Höhe: 1805 m, Land: I, Maut: Nein, Wintersperre: Nein
Der Passo di Lavaze ist an der Nordrampe zunächst schnurgerade. Erst im oberen Drittel kommen einige Kehren dazu. Oben angekommen sieht es eher wie auf einer Alm als auf einem Pass aus. Tip: am Paß oben Abstecher zum Passo d'Ocli

Falzarego Pass
Höhe: 2.105m, Land: I, Maut: nein
Wintersperre: ja, Verbindung: Andraz – Cortina d´Ampezzo
Die 20 Kehren sind eine echte Herausforderung an den Biker! Ein auf jeden Fall empfehlenswerter Pass für alle die schon ein wenig Erfahrung haben! Oben angekommen gibt es die Möglichkeit mit dem Sessellift auf den kleinen Lagazuoi zu fahren und dann über einen alten Kriegsstollen aus dem 1. Weltkrieg wieder auf dem Pass abzusteigen. Feste Schuhe, eine starke Taschenlampe und ein wenig Zeit (gute Stunde) sind mitzubringen.

Fernpass
Höhe: 1.209m, Land: A, Maut: nein
Wintersperre: nein, Verbindung: Lermoos – Nassereith
Eine sehr stark frequentierte Nord- Süd Verbindung die jedoch landschaftlich sehr sehenswert ist. Von Nassereith fährt man am besten weiter nach Imst – dort gibt es viele Möglichkeiten die verschiedensten Pässe und Höhenstrassen zu befahren.

Flexenpass
Höhe: 1773 m, Land: A, Maut: Nein
Wintersperre: Nein, Schwierigkeit: Mittel, Verbindung: Stuben – Lech
Der Flexenpass führt vom Lechtal in das Klostertal. Er ist von Süden , vom Arlbergpass aus erreichbar und führt auf relativ kurzer Strecke bergauf. Viele Galerien zieren hier die Straße, dann aber hat man teilweise eine enge und kurvenreiche Straße mit alten Tunnel. Schließlich erreicht man über Lech den Wintersportort Warth. Besser ist es den Pass von Süden nach Norden zu befahren!


Flüelapass
Höhe: 2.383 m, Land: CH, Maut: Nein
Wintersperre: Nein, Schwierigkeit: Leicht, Verbindung: Davos – Susch
Der Flüela verlangt fahrtechnisch kein großes Können! Er ist sehr gut ausgebaut und in der Regel ganzjährig befahrbar! Schöne Verbindung ist möglich mit dem Albula Pass!

Finstermünzpass
Höhe: 1.188m, Land: A, Maut: nein
Wintersperre: nein, Verbindung: Pfunds – Nauders Nordtirol
Auf dem Weg von Landeck über die Kajetansbrücke nach Landeck und weiter zum Reschenpass überquert man zwangsläufig den Finstermünzpass. Eine kühne Straßenführung führt durch Tunnel und Brücken, eng an den Fels geschmiegt und in schönen Kurven bergauf. Die Straße ist zweispurig ausgebaut, gut asphaltiert und kann von allen Motorrädern ohne Schwierigkeiten befahren werden. Der Fahrbahnrand ist mit einer genügend hohen Mauer gesichert. Die Strecke kann mit Motorrädern aller Art befahren werden. Faszinierend ist der Blick hinab ins Inntal. Leider gibt es nur wenige Möglichkeiten zum Anhalten. Nördlich von Nauders liegt direkt am rechten Straßenrand an einer Engstelle die in den Fels gebaute Sperre Nauders. Die Festung wurde zwischen 1834 und 1840 erbaut. Sie überwachte in früheren Zeiten den Zugang zum Inntal über den südlich gelegenen Reschenpass. Zur Besatzung gehörten 87 Soldaten. Die Hauptbewaffnung bestand aus acht Kasemattkanonen Typ M94/8. Heute dient die mächtige Anlage als Museum.

Forcola di Livignio
Höhe: 2.315m, Land: I/CH, Maut: nein
Wintersperre: nein, Verbindung: Livigno - Berninapass
Der Straßenzustand ist nicht der beste.

Foppapass
Höhe: 1.852m, Land: I, Maut: nein
Wintersperre: ja, Verbindung: Monno 1066 m - Aprica 1176 m
Der Höhenrücken zwischen dem oberen Veltin und dem Val di Córteno wird durchzogen von einem Geflecht ehemaliger Kriegsstraßen. Von der Ortschaft Mazzo im Veltin führt eine maßlose, scheinbar nicht enden wollende Kurvenorgie hinauf zum Passo della Foppa (1852 m) und anschließend durch das Val di Mortirolo hinunter nach Monno im Val di Córteno. Die Strecke ist mit ihren lange anhaltenden 20 % Steigung fahrerisch anspruchsvoll. Die größtenteils knapp zweispurige Strecke ist zwar weitgehend asphaltiert, der Asphalt ist jedoch in einem nur mäßig gutem Zustand. Stellenweise fehlt er auch völlig. Diese kurzen Schotterpassagen sind aber für eine Reiseenduro kein Problem und ggf. auch mit einem Tourer zu meistern. Mit landwirtschaftlich bedingten Fahrbahnverunreinigungen muss stets gerechnet werden. Die Westauffahrt verläuft fast ausschließlich durch dichten Nadelwald. Im Val di Mortirolo ist der Baumbestand geringer.

Franz-Josefs-Höhe
Höhe: 2.369m, Land: A, Maut: nein, Wintersperre: ja
Hier angekommen, stehen Sie direkt vor Österreichs höchstem Berg, dem Großglockner (3.798 m), mit Blick auf den längsten Gletscher der Ostalpen, die Pasterze. Dutzende Murmeltiere tummeln sich unmittelbar neben den Besuchern und mit etwas Glück sehen Sie auch die mächtigen Steinböcke.

Furkapass
Höhe: 2.431m, Land: CH, Maut: nein
Wintersperre: ja, Verbindung: Gletsch und Andermatt
Die Straße, die Oberwald (Wallis) mit Hospental (Uri) verbindet, misst 37.5 Kilometer. Sie wurde von 1863 bis 1867 erbaut .Die Breite schwankt zwischen 4,5 und 6 Metern. Das Gefälle beträgt maximal 11%. Der Grossteil der Kurven wurde beträchtlich ausgebaut. Von Gletsch – 1762 Meter -, dem eigentlichen Ausgangspunkt der Passstraße, bis Andermatt sind es nur 31,7 Kilometer. Auf Walliser Seite, zwischen Gletsch und dem höchsten Punkt des Tals, bietet sich ein prachtvolles Panorama, dessen markantester Punkt der Rhonegletscher ist, aus dem der Fluss entspringt, der sich dann irgendwo in den Gewässern des Mittelmeeres verliert.

Furkajoch
Höhe: 1.761 m, Land: A, Maut: Nein
Wintersperre: Ja, Schwierigkeit: Mittel, Verbindung: Laterns – Damüls
Das Furkajoch ist der westlichste Alpenpass Vorarlbergs und führt mitten durch den Bregenzerwald von Laterns nach Damüls. Nicht zu verwechseln mit dem Schweizer Furkapass! Das Furkajoch ist sicher nicht der höchste Pass, aber dafür sehr interessant. Bei einigen Serpentinen gewinnt man schnell an Höhe bis zu einer schönen Hochebene! Danach beginnt der eigentliche Anstieg zur Passhöhe mit wunderschönen Fotomotiven!

Gaichtpass
Höhe: 1.093m, Land: A, Maut: nein
Wintersperre: nein, Verbindung: Nesselwängel – Weißenbach
Man erhält über den Gaichtpass einen schönen Einstieg in’s Lechtal. Viele Motorradfahrer benutzen diese Strecke auch um dem Verkehr über den Fernpass zu entrinnen. Folgt man nämlich nach dem Gaichtpass dem Lechtal flussaufwärts, so ermöglicht die Fahrt über das Hahntennjoch eine schnelle und wunderschöne Verbindung hinüber nach Imst in’s Inntal und dann weiter über das Ötztal und das Timmelsjoch hinab nach Meran in Südtirol.

Grödnerjoch/Gardenapass
Höhe: 2.121m, Land: I, Maut: nein
Wintersperre: nein, Verbindung: Miramonti – Corvara
Im unteren Bereich gewinnt die Passtraße über einige gut ausgebaute Serpentinen etwas an Höhe, um dann auf eine kleine Hochebene einzutauchen. Rechts von uns ragt der mächtige Sellastock auf, an dem sich die gut asphaltierte Straße entlang windet. Vor uns im Hintergrund sehen wir den Kamm des Grödner Jochs.

Gaviapass:
Höhe: 2.618m, Land: I, Maut: nein
Wintersperre: ja, Verbindung: Bormio – Ponte di Legno
Einer der landschaftlich reizvollsten Passstraßen in der Lombardei führt von Bormio über den Gaviapass (2621 m) nach Ponte di Legno. Die Landschaft verändert sich mit zunehmender Höhe deutlich. Vom üppigen Bewuchs im Tal bis zur kargen Flora hochalpiner Regionen wird alles geboten. Von der Passhöhe hat man einen einmaligen Blick auf die Westseite der Ortlergruppe. Auf einer Hochfläche liegt der Lago Bianco Ein kleiner Parkplatz lädt zur Rast ein. Bedrohlich und lebensfeindlich und doch gleichzeitig ungeheuer reizvoll locken die gletschergepanzerten Felsflächen in der Ferne. Vor fast 90 Jahren tobte hier oben der Stellungskrieg, dem die Passstraße auch ihre Entstehung verdankt. Die Naturgewalten forderten damals mehr Menschenleben als die Waffen des Feindes.

Gerlospass
Höhe: 1.509m, Land: A, Maut: ja
Wintersperre: nein, Verbindung: Zell am Ziller und Wald im Pinzgau
Breit ausgebaute Straße mit tollem Blick auf die Krimmler Wasserfälle. Es bietet sich an den Gerlospass mit dem Großglockner zusammen zu fahren. Der "alte" Gerlospass führt über den Ronachweg (vor dem eigentlichen Gerlospass links ab), ist mautfrei aber sehr holprig.

Giaupass
Höhe: 2236m, Land: I, Maut: nein
Wintersperre: Dezember bis April, Verbindung: Pocol nach Selva di Cadore
Der Passo di Giau ist ein für Tourenfahrer sehr attraktiver Pass. Die 21 km lange Passstraße von Pocol nach Selva di Cadore ist geografisch eine Parallelstrecke des weitaus stärker befahrenen Falzaregopasses. Die Strecke ist zweispurig ausgebaut und sauber asphaltiert und ausnahmsweise wenig befahren. Von der Passhöhe hat man einen tollen Blick auf die umliegenden Berge. Die Überreste der alten Passstraße, die hier ebenfalls zu bewundern sind, dürfen leider nicht mehr unter das Profil genommen werden.

Grimselpass
Höhe: 2165m, Land: CH, Maut: nein
Wintersperre: November bis Mai, Verbindung: Innertkirchen - Gletsch
Auf der flacheren Nordseite benötigt die Strecke 39 Km für die 1570 Höhenmeter um auf der kehrenreichen Südseite in 6 Km nach Gletsch hinunterzuführen. Landschaftlich ist die Strecke sehr reizvoll; auf der Nordrampe die gut in die Umgebung passenden Stauseen und auf der Südrampe der phantastische Ausblick nach Gletsch hinunter und zum Furkapass. Auch der Grimsel gehört zu meinen Favoriten. Einmal muss man ihn mindestens gefahren haben.

Großglockner Hochalpenstrasse
Höhe: 2505m, Land: A, Maut: ja
Wintersperre: ja, Verbindung: Heiligenblut nach Bruck
Breite, kompromisslos durchgehend steile (12%), für Autos gebührenspflichtige Strasse auf den höchsten Pass der Ostalpen. Schöne Landschaft, allerdings ohne Grossglocknersicht. Unbedingt morgens oder abends fahren, da sonst begleitet von einer Autolawine.

Hahntennjoch
Höhe:1.894m, Land: A, Maut: Nein, Wintersperre: Ja
Schwierigkeit Leicht, Verbindung: Boden-Imst
Das Hahntenjoch ist ein relativ verkehrsarmer Pass, der auch für Anfänger geeignet ist. An den Wochenenden sind allerdings auch hier die Tiroler und Bayrischen Motorradfahrer unterwegs – dann kann´s ziemlich turbulent werden. Für Fahranfänger, zum Einfahren nach der Winterpause oder als Start für die große Alpentour ist dat Hahntennjoch auf jeden Fall bestens geeignet.

Jaufenpass
Höhe: 2099m, Land: I, Maut: nein
Wintersperre: Dezember bis April, Verbindung: Sterzig St. Leonhard
Der Jaufenpass (ital. Passo di Monte Giovo) verbindet das Eisdacktal im Osten mit dem Passeiertal im Westen. Ausgangspunkt im Osten ist Sterzing (ital. Vipiteno), Endpunkt Sankt Leonhard (ital. San Leonardo). Von Sterzing kommend windet sich der Pass durch kleinere Wälder und durch Berg Almen relativ schmal empor. Der Blick öffnet sich nach der Baumgrenze hinein in’s Eisacktal.

Julierpass
Höhe: 2.284m, Land: CH, Maut: Nein
Wintersperre: ja, Schwierigkeit: Mittel, Verbindung: Bivio – St. Moritz
Da der Julierpass schon von den alten Römern genutzt wurde zählt er zu den ältesten Passstraßen der Alpen. Auch einige Sehenswürdigkeiten gibt es hier zu bestaunen wie zum Beispiel die Reste alter Römersäulen aber auch die imposanten Gipfel vom Piz Platta, Piz Bernina und Piz Güglia. Fahrspass ist garantiert wenn auch St. Moritz im Sommer nicht unbedingt eine Augenweide ist!


Kaunertaler Gletscherstrasse
Höhe: 2.750m, Land: A, Maut: Ja
Wintersperre: Ja, Schwierigkeit: Mittel, Verbindung: Prutz – Gepatsch-Stausee
Fast unmittelbar vor der Haustüre des Riederhof liegt eine der schönsten Alpenstrassen mit einem beeindruckenden Panorama die auf eine Höhe von 2.750m führt – direkt zum Fuß des Kaunertaler Gletscher! Auf dieser Strecke kommen Fotojäger voll auf Ihre Kosten – die Weißseespitze ist nu reines der beeindruckenden Motive die man hier zu Gesicht bekommt. Vor allem am Wochenende und bei sonnigem Wetter trifft man hier viele Gleichgesinnte – also können wir eine besonnene Fahrweise nur empfehlen!

Kühtaisattel
Höhe: 2.017m, Land: A, Maut: Nein
Wintersperre: ja, Schwierigkeit: Leicht, Verbindung: Oetz – Sellrain
Die Überfahrt über das Kühtai ist als Start zum Timmelsjoch ein toller Einstieg und der Fahrt durch´s Inntal in jedem Fall vorzuziehen. Auf einer Länge von 40km kann man in eine tolle Landschaft eintauchen und die sanften Kurven genießen, denn es ist auf dieser Strecke nur eine Serpentine zu bewältigen. Da die gesamte Region als Weidefläche genutzt wird sollte jedoch ein Augenmerk auf Rinder und deren Hinterlassenschaften auf der Fahrbahn gelegt werden.

Lukmanierpass
Höhe: 1914m, Land: CH, Maut: nein
Wintersperre: Dezember bis April, Verbindung: Biasca – Disentis
Der Lukmanierpass verbindet den nördlich gelegenen Kanton Graubünden mit dem südlichen Tessin, wobei die Kantongrenze genau über die Passhöhe verläuft. Ausgehend von Disentis im Vorderrheintal gelegen, verläuft der Pass in Südrichtung bis hinunter nach Biasca. In Disentis selbst hat der Reisende die Wahl entweder rechts über den Oberalppass nach Uri oder links über den Lukmanier in einen anderen Kanton zu wechseln.


Malojapass
Höhe: 1.815m, Land: CH, Maut: nein
Wintersperre: ja, Schwierigkeit: Mittel, Verbindung: Silvaplana – Vicosoprano
Als Auffahrt zur Oberengadiner Seenplatte ist der Malojapass mit seinen vielen Serpentinen in jedem Fall eine Fahrt wert. Die Landschaft scheint fast schon modelliert zu sein und bietet mit den verschiedenen Seen und umgebenden Gipfeln eine tolle Aussicht! Schon die Römer benutzten einen ähnlich verlaufenden Serpentinenweg – also wandeln Sie auch hier auf historischen Pfaden!

Mendelpass
Höhe: 1363m, Land: I, Maut: nein
Wintersperre: nein, Verbindung: Fondo – Eppan
Von der Passhöhe aus sollte man den Abstecher in die Penegal-Gipfelstraße nicht auslassen. Vom durch die 4 km lange Gipfelstraße erschlossenen Aussichtspunkt hat man einen schönen Blick auf den Bozner Talkessel.

Nufenenpass
Höhe: 2478m, Land: CH, Maut: nein
Wintersperre: November bis Mai, Verbindung: Ulrichen nach Airolo
Der Nufenenpass ist der höchste innerschweizer Pass. Im Juli findet man hier noch beträchtliche Schneewächten, durch die man wie durch tiefe weiße Schluchten hindurch fährt. Die Auffahrt beginnt in Ulrichen (Abzweigung GPS N46°30´26” E008°18´24”) und hat lediglich im unteren Bereich ein paar Serpentinen. Anschließend geht es über eine sehr schmale Brücke in das Agenetal auf 1.758m.

Oberalppass
Höhe: 2044m, Land: CH, Maut: nein
Wintersperre: Dezember bis April, Verbindung: Andermatt – Disentis
Ausgangspunkt ist Andermatt. Von hier aus geht es entweder in Richtung Furka, den Gotthard hoch, oder durch die Teufelschlucht den Gotthard hinunter. Im unteren Teil beginnt der Oberalp Pass direkt mit Serpentinen, stetig begleitet von der Furka-Oberalp Bahn. Es ist schon sehenswert, wie sich diese Bahn Meter für Meter nach oben schraubt. Wurden die ersten Serpentinen überwunden, verläuft die Strasse mehr oder weniger parallel zur Bahn, gut ausgebaut bis zur Passhöhe. Hier befindet sich ein unterirdischer Bahnhof, in dem die Bahn dann endgültig verschwindet.

Ofenpass
Höhe: 2.149m, Land: CH, Maut: nein
Wintersperre: nein, Schwierigkeit: mittel, Verbindung: Furon-Tschierv
Da der Ofenpass die einzige inländische Verbindung ins schweizerische Münstertal darstellt ist diese Strecke gut ausgebaut und entsprechend gut befahrbar. Auf dieser Strecke geht´s durch den Schweizer Nationalpark in dem man vom Steinbock bis zum Steinadler die verschiedensten Wildtiere zu Gesicht bekommt auch die Alpenblumen und –Gräser sind eine Augenweide.

Penserjoch
Höhe: 2215m, Land: I, Maut: nein
Wintersperre: Dezember bis Mai, Verbindung: Sterzing – Bozen
Von Sterzing aus zweigt gut ausgeschildert die Straße zum 2211 m hohen Penser Joch ab. Sie führt in das jenseits des Jochs gelegene Sarntal und stellt im weiteren Verlauf die kürzeste Verbindung nach Bozen her.

Pillerhöhe
Höhe: 1558m, Land: A, Maut: nein
Wintersperre: nein, Verbindung: Prutz – Wenns im Pitztal
Sehr schöne Verbindung vom Pitztal ins Oberinntal. Von Wenns bis Piller zweispurig über sanfte Wiesenhänge. Ab Piller steil, schmal, kurvenreich und gut geteert durch Wald. Oben ein grandioser Aussichtspunkt auf das Oberinntal von Fließ bis Ried. TIPP!

Pordojpass
Höhe: 2239m, Land: I, Maut: nein, Wintersperre: nein
Für viele Biker einer der schönsten Alpenpässe überhaupt - deshalb nach 11.00 Uhr meistens auch total voll. Früh Aufstehen lohnt sich. Auf der einen Seite Kehren, Kehren, Kehren, auf der anderen Seite Kehren, Kehren, Kehren. Die Westrampe ist stark bewaldet, auf der Ostrampe dagegen gibts kaum etwas, was den Blick auf Gipfelstürmer stören kann.


Rechenpass
Höhe: 1.508m, Land: A/I, Maut: nein
Wintersperre: nein, Schwierigkeit: leicht, Verbindung Nauders(A) – Mals(I)
Der Reschenpass als Verbindung von Nord- und Südtirol ist eine recht verkehrreiche Strasse mit einigen Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Festung Finstermünz auf dem Weg von Pfunds nach Nauders, in Nauders Schloss Naudersberg und natürlich der Reschensee mit dem berühmten versunkenen Kirchturm. Die Strecke selbst ist nicht sehr anspruchsvoll und verleitet vor allem auf der italienischen Seite zum „Gas geben“ – Vorsicht, die Geschwindigkeitskontrollen gibt´s hier nahezu an jeder Ecke!

San Bernadino groß
Höhe: 2.065 m, Land: Schweiz, Maut: Nein
Wintersperre: Nein, Verbindung: Hinterrhein - Mesoco
Bereits die Römer nutzten den breiten, topographisch einfachen Passübergang. Der noch bis ins späte Mittelalter benützte Weg führte etwa einen Kilometer östlich der heutigen Passstrasse am Fuss des Piz Uccello (dt. Vogelhorn) entlang.

SellapassHöhe
Höhe :2.244 m, Land: Italien, Maut: Nein
Wintersperre: Nein, Verbindung: Wolkenstein - Canazei
Der Pass verbindet das Fassatal mit dem Grödnertal über die Staatsstraße 242, die über 12 km von Canazei zum Pass führt. Er liegt auf einem Grassattel, der die Langkofelgruppe von der Sellagruppe trennt. Dominiert wird er von den majestätischen Sellatürmen und der Barriere des Mesules. Was jedoch das Panorama des Sella charakterisiert, ist die Gruppe des Langkofels mit seinen 3181 m Höhe. Die Umgebung vom Sellapass bietet sowohl im Winter als auch im Sommer verschiedene Zugänge zu den Ausgangspunkten von Skitouren und Hochgebirgstouren aller Schwierigkeitsgrade. Sellajoch, Grödnerjoch, Pordoijoch und Passo Campolongo gehören zur legendären Sellarunde, die man mit Auto/Motorrad, Fahrrad und Skiern umrunden kann.Die schönere Auffahrt führt von Canazei hinauf zum Sellapajoch. Gleich nach Canazei beginnen die ersten von den 24 Kehren. Eng und Kurvig ist die Strasse bis zur Kreuzung zum Pordoijoch (5 km), dann kommen einige längere Geraden mit spitzwinkligen Kehren.Direkt unter dem Sellastock schlängelt sich die Strasse hinauf, von den senkrechten Felswänden kann man sich gar nicht satt sehen.Kurz vor dem Pass kommen dann wieder 4 engere Spitzkehren.

Silvretta Hochalpenstrasse
Höhe: 2.018m, Land: A, Maut: ja
Wintersperre: ja, Schwierigkeit: schwer, Verbindung: Galtür – Partennen
Eine der schönsten Alpenstrassen überhaupt. Das wunderschöne Paznauntal mit dem bekannten Wintersportort Ischgl ist der Einstieg zur Silvretta. Die engen Kurven und Kehren verlangen schon einiges an Fahrkönnen und machen die Fahrt erst richtig interessant. Auch im Montafon eröffnet sich eine tolle Landschaft mit den schönsten Bergen rund herum – ein richtiger Spass für Fahrprofis!


Splügenpass
Höhe: 2.113m, Land: CH, Maut: nein
Wintersperre: ja, Schwierigkeit: Mittel, Verbindung: Splügen – Campodolcino
Manche Biker sehen den Splügenpass als „lustigste Pass-Strasse der Alpen“ – wegen der präzise (wie könnte es in der Schweiz auch anders sein) angelegten Kehren – 14 an der Zahl – die wie mit dem Lineal gezogen am Hang liegen. Für die Römer war dies die Verbindung zwischen dem Comer- und dem Bodensee - wir sind also nicht die ersten, die diesen Pass befahren!

Stilfser Joch
Höhe: 2.757 m, Land: Schweiz - Italien, Maut: Nein
Wintersperre: Ja, Verbindung: Spondining - Bormeo
Das Stilfser Joch ist eine der attraktivsten Hochalpenstrassen. Und nach dem Col de l'Iseran der zweithöchste Alpenpass. Gebaut im Jahre 1826 hat sich an der Trassierung bis heute kaum etwas geändert. Die Südseite startet im Vintschgau, in Spondinig. Im Tal der Solda geht es bis Gomagoi auf 1256 m. Hier beginnt die Nord-Ost-Rampe erst so richtig. Ab hier sind die Kehren numeriert, bis zur Passhöhe sind es 48! Die Strasse verlässt nun auch das Soldatal, es geht in das Tal des Baches Trafoi. Der Ort Trafoi ist die letzte Siedlung vor der Passhöhe. Die Landschaft wird immer spektakulärer, die Strasse verläuft sozusagen am Fuss des Ortler (3.905 m).

Timmelsjoch
Höhe: 2.474m, Land: A/I, Maut: ja
Wintersperre: ja, Schwierigkeit: Schwer, Verbindung: Sölden – St. Leonhard
Die 50 km lange Verbindung von Österreich nach Italien ist eine sehr interessante und landschaftlich reizvolle Strecke, die auch einiges an Fahrkönnen voraussetzt. Zum Teil führt die Strasse durch unbeleuchtete Tunnel, in denen man dem einen oder anderen Schlagloch ausweichen muss – also Vorsicht ist geboten. In jedem Fall ist es aber eine Fahrt wert!

Ubrailpass
Höhe: 2.501m, Land: CH, Maut: nein
Wintersperre: ja, Schwierigkeit: mittel, Verbindung: St. Maria (CH) – Bormio (I)
34 Kehren auf 14 km Strecke, das lässt jedes Biker-Herz höher schlagen. Kaum Verkehr gibt´s hier auf dem Umbrailpass – dies ändert sich sobald man auf die Stilfserjoch-Strasse kommt (2.500m), dem Ende des Umrailpass.

Via Mala
Land: Schweiz, Maut: Nein, Wintersperre: Nein
Sehr empfehlenswerte Nebenstrasse von bzw. zu den Pässen San Bernardino und Splügen. Man sollte also unbedingt die Schnellstrasse zwischen den Orten Thusis und Splügen verlassen und durch diese landschaftlich wunderschöne Schlucht fahren! Man hat immer wieder einen tollen Blick auf den Hinterrhein und kann in der Viamala über eine Treppe auch tief in die Schlucht hinab steigen (sehr empfehlenswert). Man muss auf dieser Fahrt zwischen Thusis und Splügen mehrmals aufpassen, dass man nicht ungewollt wieder auf der Schnellstrasse landet, da diese mehrmals gekreuzt wird und auch teilweise parallel verläuft! Die Strecke ist abwechslungsreich zu fahren mit schönen Kurvenkombinationen, einigen Tunnels und Serpentinen. Der Strassenzustand ist sehr gut wobei es kurz vor Splügen etwas holprig wird und die Strasse nur noch einspurig ist. Ab Splügen kann man für den San Bernardino auch wieder die Schnellstrasse fahren (dann Ausfahrt San Bernardino Pass). Wer aber auch das letzte Stück noch auf der Nebenstrasse bleiben möchte, folgt in Splügen dem Wegweiser in Richtung Hinterrhein.